Kamelmarkt Al-Ain

Kamele gehören zu den wichtigsten Nutztieren in den arabischen Ländern. Dennoch ist die Bezeichnung „Kamelmarkt“ eigentlich nicht korrekt, da es sich hier nicht um Kamele, sondern um Dromedare handelt. Auf dem Kamelmarkt Al-Ain wechseln jedoch nicht nur Dromedare ihren Besitzer. Es werden auch Ziegen, Schafe, Rinder und Geflügel verkauft. Vor allem am Wochenende ist hier ordentlich etwas los, so dass man sich den Kamelmarkt am besten samtags oder sonntags anschaut.

Dann wird hier gefeilscht und gehandelt, was das Zeug hält, und der Besucher kann sich einen guten Einblick in das arabische Geschäftsleben verschaffen. Dromedare werden in verschiedenen Farben und Größen angeboten, man sollte sich allerdings nicht am strengen Geruch der Tiere stören, wenn man den Kamelmarkt besuchen möchte. Der Kamelmarkt liegt etwas außerhalb des Ortes Al-Ain und ist am besten mit einem Mietwagen zu erreichen.

Al-Ain ist die größte Oase in den Vereinigten Arabischen Emiraten und gehört eigentlich zur Hauptstadt Abu Dhabi. Obwohl die 300.000 Einwohner zählende Stadt 130 Kilometer von Dubai entfernt liegt, ist sie auf jeden Fall einen Besuch wert. Der Kamelmarkt befindet sich mitten in der Wüste an der Grenze zum Oman. Trotz seiner Lage in der Wüste ist die Stadt Al-Ain sehr grün mit unzähligen Grünflächen, Gärten und Palmen. Hier ist auch der Wohnsitz des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate.

Der Kamelmarkt ist an 365 Tagen im Jahr geöffnet, die Tiere bleiben hier solange stehen, bis sie einen neuen Besitzer gefunden haben. Da die weiblichen Tiere Milch geben, sind sie teurer als die männlichen. Viele Tiere werden nicht nur als Nutztiere erworben, sondern auch, um sie bei Kamelrennen starten zu lassen. Ein Besuch auf dem Kamelmarkt von Al-Ain ist auf jeden Fall ein besonderes Erlebnis für Jung und Alt.

0 Kommentare zu “Kamelmarkt Al-Ain

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.